Dialyse im Zentrum und zu Hause
Wenn die Nieren versagen, ist die Dialyse lebensrettend
Weltweit leiden mehr als zwei Millionen Menschen unter chronischem Nierenversagen. Die Nieren dieser Patienten können die Abfallprodukte des Stoffwechsels sowie überschüssiges Wasser nicht mehr aus dem Blut filtern und über den Urin ausscheiden. Damit sich die Giftstoffe nicht im Blut ansammeln und weitere Organe schädigen, sind derzeit mehr als 1,6 Millionen Patienten auf eine regelmäßige, lebensrettende Dialyse-Therapie angewiesen. Diese Behandlung erfolgt entweder in einem Dialysezentrum oder zu Hause.
Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Formen der Dialysebehandlung unterschieden:
- Mit etwa 89 Prozent ist dabei die Hämodialyse die weltweit bevorzugte Therapieform. Dabei wird das Blut des Patienten in einer künstlichen Niere (Dialysator) außerhalb des Körpers gereinigt. Der Blutkreislauf wird dabei von einer Dialysemaschine überwacht und gesteuert.
- Als natürliches Filterorgan steht aber auch das Bauchfell (Peritoneum) zur Verfügung. Diese Methode wird Bauchfell- oder Peritonealdialyse genannt und wurde zum Ende des Jahres 2007 weltweit von etwa 180.000 Patienten genutzt.
Informationsbroschüren zur Dialyse:
- Dialyse Kompakt – Über Funktion, Krankheit und Therapie der menschlichen Niere (PDF-Datei, 323 KB)
- Dialyse kompakt – Über Erfindung, Erforschung und Erfolg der künstlichen Niere (PDF-Datei, 820 KB)
- Dialyse kompakt – Über die Entwicklung und Geschichte der Bauchfelldialyse (PDF-Datei, 279 KB)
- Heim-Hämodialyse – Eine Informationsbroschüre für Patienten (PDF-Datei 691 kb)
